Spanien Herbst/Winter 2014

 

1.11.2014 - 10.11.2014

Am 1.11.2014 sind wir gestartet und über Luxemburg (Tanken), das Saarland (Karnevalsstoff abliefern) und die Pfalz (Wein einlagern, Boule spielen) in Richtung Spanien gefahren. Heftige Regenfälle in Frankreich haben uns nicht aufgehalten. Mittwochs haben wir dann Spanien erreicht und festgestellt, dass Hugo schon eine Flasche Wein vernichtet hat. Der Inhalt verteilte sich großzügig in Garage und Staukästen. Die Scherben der Flasche durfte Klaus entsorgen.

Im Moment (9.11.2014) sind wir auf einem Campingplatz in der Nähe von Barcelona, von wo aus wir noch einige Touren nach Barcelona unternehmen werden, bevor es weiter in Richtung Süden geht.

 

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11.11.2014 - 17.11.2014

Am 11.11. (Kölle Alaaf) sind wir in El Masnou (nördlich von Barcelona) aufgebrochen und in Richtung Montserrat gefahren. Einfahrt auf den Parkplatz vom Kloster Montserrat durch eine Schranke an der ein Ticket gezogen werden mußte ( Pkw 6 €, Motorrad 3 €, Buss 50 €. Nach einer Stunde wollten wir am Automaten bezahlen, der Computerschwachkopf wollte 50 € von uns haben. Auch am nächsten Automaten das Gleiche. Wir sind zur manuellen Ausfahrt, die auch besetzt war, haben 6 € bezahlt und durften erleichtert den Parkplatz verlassen. Danach sind wir entgegen unseres Anfahrtplans aufgrund der nicht so tollen Stellplatzmöglichkeiten direkt in den Süden gefahren. Nun stehen wir an einem herrlichen Platz am Meer in La Azoiah und werden hier bei schönem Wetter noch einige Tage bleiben.

18.11.2014 - 24.11.2014

Nachdem wir uns lange genug an der Küste aufgehalten haben und bevor uns böse Mittelmeerwinde treffen konnten, sind wir auf Kulturtour gegangen. Erste Station war Granada wo wir uns die Alhambra außerhalb der Hauptsaison angesehen haben. Trotz vorhergesagtem schlechten Wetter haben wir mit Glück ein paar schöne Sonnenstunden bei der Besichtigung erlebt. Im folgenden eine Auswahl der Bilder.

24.11.2014 - 25.11.2014

Nachdem wir uns in Granada lange genug aufgehalten hatten, haben wir uns auf den Weg nach Cordoba gemacht. Schließlich ist es schon mehr als 30 Jahre her, dass wir uns die Mezquita angesehen haben. Auch hier hatten wir wieder Wetterglück. Zur Besichtigung der Mezquita kam pünktlich die Sonne raus. Wir hoffen, dass die Atmosphäre im Inneren dieser ehemaligen Moschee in den Bildern einigermaßen zu erahnen ist.

26.11.2014 - 29.11.2014

Von Cordoba sind wir in Richtung Meer unterwegs. Auf der Fahrt haben wir uns noch einige Sehenswürdigkeiten angesehen, die in den nachfolgenden Bildern zu sehen sind. Das Wetter verschlechterte sich und wir hatten, ähnlich wie auf Hinfahrt in Frankreich, ca. 36 Stunden heftigsten Dauerregen. Heute, am 1. Adventssonntag, strahlt endlich wieder der Himmel über uns.

30.11.2014 - 9.12.2014

Wir sind nun weiter westlich in Richtung Cadiz gefahren. Unser Anlauf- und Übernachtungsplatz war in dieser zeit hauptsächlich El Palmar, wo wir direkt am Strand auf einem großen Parkplatz stehen konnten. In dem Ort waren relativ viele Surfer, die die Stellplatzmöglichkeiten nutzten. Selbst um diese Jahreszeit war hier richtig was los. Von hier aus haben wir einige Fahrten in die Umgebung unternommen.

Die Nachttemperaturen sind in der letzten Woche auch deutlich von ca. 12-13° auf 6-7° gesunken. Tagsüber haben wir aber immer noch schöne Sonnentage mit manchmal über 20°.

10.12.2014 - 14.12.2014

Von unserem Ausgangsplatz in El Palmar sind wir an einem Tag ins nahe Cadiz gefahren. Nach einer erfolglosen Parkplatzsuche im Hafen von Cadiz sind wir in das gegenüberliegende El Puerto de Santa Maria gefahren. Hier haben wir geparkt und sind dann mit dem Boot nach Cadiz gefahren.

Kleiner Spaziergang durch Cadiz mit Besuch der Markthalle ( Wir sind Markthallenfreaks ). Die Markthalle von Cadiz besteht aus einem Rechteck von ca. 120 m x 50 m. Der äußere Ring wird von Geschäften (Metzger, Bäcker, Gemüse- Obstläden usw.) gebildet, die zum Innenhof geöffnet sind. Im Zentrum des Innenhofs steht die geschlossene Markthalle (Größe ca. 80 m x 30 m). Der Innenraum dieser Halle wird von 2 Gängen gebildet. Auf jeder Seite dieser Gänge sind die Fischgeschäfte. Bis auf die Ecken der Halle, in denen sich noch 4 Obst- und Gemüseläden befinden gibt es hier nur Fisch und Meeresfrüchte. So etwas habe ich in dieser Menge und Qualität noch nie gesehen.

In El Puerto de Santa Maria haben wir dann bei Romerijo gegessen. Das ist in dem Ort "DER" Meeresfrüchteladen mit Restaurant. Ich glaube, mittlerweile gehört dem Besitzer die halbe Stadt.

Am Wochende sind wir dann nach Sanlúcar de Barrameda an der Mündungsöffnung des Guadalquivir gefahren. Bekannt ist diese Stadt für den Manzanilla eine trockene Sherrysorte, die nur hier gewonnen wird.

Das Wochenende hat uns nach langer Sonnenzeit mal wieder heftigen Regen und Sturm gebracht.

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15.12.2014 - 20.12.2014

Am Sonntag sind wir noch einmal nach Sanlúcar gefahren und haben eine Bodega gesucht, in der wir vor ca. 2 Jahren Manzanilla gekauft haben. Nicht gefunden. Internetrecherche am Abend hat uns eine Adresse gegeben, zu der wir am Montagmorgen gegangen sind. Wir waren richtig und konnten uns mit Manzanilla und Olorosa eindecken. Für den direkten Verbrauch haben wir ein paar Wasserflaschen abfüllen lassen.

Von hier aus fuhren wir weiter nach Carmona, eine der ältesten Städte Spaniens, gelegen an der Verbindungsstraße zwischen Cordoba und Sevilla. Wir haben uns die Stadt angesehen und hier übernachtet.

Am nächsten Tag sind wir über Sevilla in die Coto de Donana gefahren. Die nächsten Tage werden wir hier verbringen.

21.12.2014 - 25.12.2014

Bis zum 24.12. waren wir in der Coto de Doñana und standen mit unserem Wohnmobil auf einem großen Parkplatz neben einem Parador in der Nähe von Mazagon. Von hier aus haben wir Fahrten nach Huelva, El Rocio, Ayamonte und El Rompido unternommen. Am21.12. haben wir Soraya in El Rompido getroffen. Sie war über Weihnachten aus der Schweiz nach Hause gekommen. Da es hier nicht mehr viel Neues für uns zu sehen gab, sind wir am 24.12. nach Portugal gefahren. Das Wohmobilaufkommen war aber hier hinter der Grenze auf den Stellplätzen so stark, das wir am 1. Weihnachtstag wieder zurück nach Spanien geflüchtet sind. Interessanter Weise war die Brücke über den Guadiana in Richtung Portugal gebührenpflichtig, zurück in Richtung Spanien aber nicht.

Nun stehen wir wieder in El Palmar und schauen was uns die nächsten Tage so bringen werden.

26.12.2014 - 31.12.2014

Von unserem Übernachtungsplatz in El Palmar haben wir noch einige Fahrten in die Umgebung unternommen. Eine Wanderung am Strand entlang zum 5,5 km weit entfernten Leuchtturm am Cap Trafalgar am 2. Weihnachtstag. Am 29.12. sind wir dann nach Vejer gefahren und haben uns die Altstadt angesehen. Absolut sehenswert und schön. Am 30.12. sind wir dann nocheinmal durch Cádiz gelaufen. Am 31.12. um die Mittagszeit waren wir in Barbate und haben uns auch hier in der Innenstadt etwas umgesehen. Wir haben festgestellt, daß Barbate nicht nur aus Lidl und Aldi besteht. Bis zum Sonnenuntergang haben wir dann noch vorm Wohnmobil gesessen.

1.1.2015 - 4.1.2015

Am ersten Tag von 2015 haben wir uns auf den Weg nach Norden gemacht. Wir sind bis Cáceres in der Extremadura gefahren. Am nächsten Tag haben wir uns die wunderschöne, mittelalterliche Stadt (seit 1986 ist die Alstadt Weltkulturerbe) angesehen. Am frühen Mittag ging es weiter nach Plasencia. Hier sind wir dann auch nocheinmal zu den Sehenswürdigkeiten hingegangen. San Sebastian wollten wir uns auch noch ansehen, das scheiterte aber an dem vollen und häßlichen Stellplatz weit entfernt vom Zentrum. Wir sind dann noch weiter nach Frankreich gefahren, zu einem Stellplatz am Atlantik in Ondres Plage.

Ab 4.1. sind wir nun auf der Rückfahrt, ohne uns weitere Orte unterwegs näher anzuschauen. Wir wollen sehen, dass wir möglichst ohne Schnee und Eis in Köln ankommen.

5.1.2015 - 7.1.2015

Nachdem wir in Ondres Plage noch bei relativ milden Temperaturen abgefahren sind, haben wir dann in den nächsten Tagen erfahren, dass es Winter ist. Hugo hat das gut überstanden, die Heizung funktioniert hervorragend und die Isolation der Wände ist auch sehr gut.

7.1.2015 15:00 Uhr.

Wir sind wieder in Köln